Themen - Themen-Beispiel 1: Mitten im Plankton

Im Ozeanium wird das Plankton fassbar. In einem „Planktonraum“ ist der Besucher umgeben von Quallen, Schwebegarnelen und Milliarden von einzelligen Algen. Er steht mitten in der Lebensgrundlage der Meere. Ohne Plankton wäre Leben im Meer undenkbar.

Als Plankton gilt, wer  ohne Energieaufwand von den Meeresströmungen durch die Ozeane getragen wird. Die Grösse ist dabei nicht entscheidend. Zum Plankton gehört, wer sich einfach treiben lässt und nicht in der Lage ist, sich durch Muskelkraft in geographischen Dimensionen fortzubewegen.

Das Plankton ist die Nahrungsgrundlage von Millionen von Meerestieren: Tierisches Plankton (dazu zählen z.B. Kleinstkrebse, Larven der meisten Meerestiere, Sardinen, Quallen oder Krill) frisst pflanzliches Plankton, welches wiederum durch Sonneneinstrahlung im Meer entsteht. Grössere Plankton-Organismen fressen kleinere und so schwimmt im Meer eine reichhaltige Suppe aus lebendigem Futter. Es bildet die Grundlage für unzählige Nahrungsketten. Fast alle Meerestiere gehören zumindest zeitweise zur Planktongemeinschaft: Sei es zu Beginn des Lebens als winzige Fischlarve, sei es wie der Krill (eine spezielle Garnele) oder die Schirmquallen ein ganzes Leben lang. Im Planktonraum des Ozeaniums wird deutlich, was das Meer am Leben erhält und wie ein kleiner Baustein die Grundlage bildet für all die Grossartigkeiten im Ozean.