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Das Meer geht uns alle etwas an. Wir beziehen aus dem Ozean unsere Nahrung, wir transportieren darauf unsere Güter, wir fördern Energie aus seinem Untergrund und wir erholen uns an seinen Küsten. Wir nutzen den Ozean als endlos scheinende Ressource, ohne über den erst wenig erforschten Lebensraum genau Bescheid zu wissen. Wir richten mit unserem Verhalten Schaden an, ohne uns der Folgen bewusst zu sein. Es braucht ein neues Bewusstsein für die Meere, und dazu braucht es Wissen. Wir müssen das Meer verstehen, um es schützen zu können und seine Ressourcen schonend zu nutzen.

Um dieses Bewusstsein zu erlangen, lassen wir uns im Ozeanium von der Natur inspirieren: Wir schauen, wie die Meereslebewesen selbst mit den Ressourcen im Meer umgehen, wie sie ihre Nahrung beziehen, ohne ihr eigenes Umfeld zu zerstören. Wir lernen, wie das Meer als Ganzes funktioniert, wie seine Ökosysteme voneinander abhängen, und wie der Mensch in diese Systeme eingreifen kann, ohne das Meer aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Anhand von dreissig Meeresthemen wird der Besucher im Ozeanium rund um den Globus geführt. Er taucht ein in faszinierende Lebenswelten, beobachtet die unbekannte Unterwasserwelt und kann sich an Wissensstationen und Beobachtungsposten, anhand von Live-Demonstrationen und Workshops mit dieser Welt auseinandersetzen. Das ganze Ozeanium steht unter dem Thema Ressourcen und Nachhaltigkeit und macht seine Besucher zu Experten für eine Welt, die es zu schätzen und zu schützen gilt.

In drei Themenbereiche des Ozeaniums sei jetzt schon ein Einblick gewährt: in die Welt des Planktons, der Korallenriffe und der Pinguine.